Märkte       Goethestraße 13 · Neumünster · 04321 92680         Hansaring 156 · Neumünster · 04321 12524

Whisky Flasche Meyers

Das flüssige Gold - Whiskys und Ihre köstliche Vielfalt

„Whisky ist flüssiges Sonnenlicht“, hat es ein irischer Dramatiker mal formuliert. Um Ihnen die Spirituose etwas näher zu bringen, erfahren Sie hier, was sie ausmacht.

Der Ursprung des Whiskys liegt in Schottland. Seit Jahrhunderten wird er nach alten Herstellungsverfahren destilliert. Die Basis bilden Wasser und Getreide – im Fall des ursprünglichen schottischen Whiskys ist dies Gerste, wobei nur gewisse Getreidestände für die Herstellung in Frage kommen. Dementsprechend muss auch das Wasser strengen Kriterien standhalten. Es folgt die Herstellung mit dem mälzen, der Gärung und dem wichtigen brennen, welches Geruchs- und Geschmacksstoffe vom Wasser trennt und konzentriert. Besonders wichtig ist auch die Lagerung im Sherry-, Whisky- oder Weinfass, die bis zu 60 Prozent des späteren Aromas ausmachen. Die bedeutendsten Herkunftsgebiete sind vor allem die schottischen Highlands, Irland, Kanada, USA und mittlerweile liefert auch Japan hervorragende Produkte.

Das Kind brauch einen Namen

Man spricht vom Single Malt, wenn der Whisky aus reiner Gerste und nur in einer Destillerie gebrannt wurde. Whiskey – mit „e“ – ist mit der schottischen Spirituose vergleichbar, stammt aber aus Irland. Auch die Amerikaner brennen Whiskeys.

Zudem gibt es die Unterscheidungen von Bourbon, Scotch und Blendeds. Bourbon basieren auf anderen Getreiden. Ein Amerikaner hat z.B. den Marker’s Mark – einen Bourbon aus Roggen – hergestellt. Er gilt heute als der mildeste der Welt. Scotch dürfen sich die Produkte nennen, die mindestens vier Jahre im Fass lagerten, mindestens 40 Volumenprozent aufweisen und in Schottland hergestellt wurden. Blendeds sind mit den Cuvees der Weinwelt zu vergleichen: verschiedene Whiskys – bis zu 50 Sorten – werden zu einem neuen Blended zusammengefügt – was eine hohe Kunst darstellt.

Der Erdverbundene

Das Besondere an vielen Whiskys ist eine torfige Note. Schon seit Jahrtausenden. Heizten die Menschen Schottlands mit Hilfe der hohen Torfvorkommen – abgestorbene Pflanzenreste, die sich in Mooren absetzen. So begannen sie auch die Brennblasen damit zu befeuern. Erst als man den Torf auch zum Trocknen der Gerste einsetzte, nahm diese die Rauchnoten auf. Die sogenannten Darrzeiten – wie lange das Getreide im Rauch belassen wird – bestimmen die Intensität des Rauchgeschmacks. Der Durchschnitt liegt bei etwa 30 Stunden.

Das Ergebnis ist ein Genuss

Kommt alles zusammen – die richtigen Rohstoffe aus Getreide und Wasser, die gekonnte Herstellung, die lange Lagerung oder gegebenenfalls die Mischung – ist Genuss garantiert. Dabei ist eine Vielfalt geboten, in der jeder seinen Favoriten findet. Zarte samtweiche, kräftige oder torfig-erdige Whiskys – das Spektrum ist groß und beeindruckend.