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Mit fairem Handel Kleinbauern unterstützen

Mit fairem Handel Kleinbauern unterstützen 

Meyer's hilft helfen – Mit fairem Handel Kleinbauern unterstützen 

Wie können wir etwas besser machen, um unserer Umwelt weniger zu schaden? Eine Möglichkeit ist Fairtrade – also der faire Handel mit Waren und der faire Umgang mit Erzeugern und Händlern. 

Die Gründe, weshalb es sich lohnt, fair gehandelte Waren zu kaufen, liegen auf der Hand: Die Menschen, die am Anfang der Lieferkette eines Produktes stehen, also Kleinbauern und Arbeiter, finden im fairen Handel gerechtere Arbeitsbedingungen. 

Immer mehr Kunden werden sich der positiven Seiten von Fairtrade bewusst und kaufen deshalb Waren, welche für ihren fairen Handel ausgezeichnet sind. Zwar bewegte sich der Verkauf von Artikeln mit dem Fairtrade-Siegel zwischen 1993 und 2004 im Bereich von unter 100 Millionen Euro, ab 2005 stieg er jedoch kontinuierlich und rasant an. Hochrechnungen zufolge lag der Gesamtwert 2014 bereits bei 827 Millionen Euro. Dadurch erhöhten sich ebenfalls die 

Prämieneinnahmen für die Kleinbauern-Kooperativen in den Herstellerländern um 30 Prozent auf 12,3 Millionen Euro. Und der Aufwärtstrend hält weiter an. 

Siegel für fairen Handel 

Die wohl bekannteste Kennzeichnung für fairen Handel ist das Fairtrade-Siegel, das in Deutschland vom gemeinnützigen Verein TransFair vergeben wird. Es ist ein unabhängig kontrolliertes Produktsiegel, das gezielt Kleinbauern sowie Arbeiter in den Entwicklungsländern fördert und ihre Position auf dem Weltmarkt verbessert. 

Nur Waren, die den Anforderungen der internationalen Fairtrade-Standards entsprechen, dürfen das ins Auge fallende Symbol tragen. Einer dieser Standards ist ein fester Mindestpreis, der die Kosten für eine nachhaltige Herstellung deckt. Weiterhin gibt es eine Prämie, die die Bauern aber für lokale soziale Projekte nutzen müssen. Strikte Voraussetzungen für die Vergabe des Siegels sind Verbote von Diskriminierung, Zwangsarbeit und Kinderarbeit. Weiterhin gibt es einen Aufschlag für biologisch angebaute Erzeugnisse. Fairtrade steht für ethisches Handeln, Nachhaltigkeit und Transparenz – und baut so eine Brücke zwischen Lieferanten und Verbrauchern. 

Daher gilt: Menschen, die Fair- trade-Produkte kaufen, leisten einen konkreten Beitrag, um das Leben von Kleinbauern- und Arbeiterfamilien in Entwicklungsländern nachhaltig zu verbessern. 

Fairtrade

Von Fairtrade profitieren alle 

In einer Umfrage haben sich Kunden positiv zu Fairtrade- zertifizierten Waren geäußert. Demnach sind 30 Prozent der Befragten das gute Gewissen und die ökologische Produktion wichtig. 50 bis 60 Prozent legen Wert auf den besseren Geschmack der Artikel, die gerechte Entlohnung für Produzenten, die Qualität und die richtige Verwendung des Geldes. Bedeutendster Punkt für alle Befragten mit 77,1 Prozent ist die Vermeidung von Kinderarbeit. Wem diese Aspekte also beim Kauf und dem Verzehr von Nahrungsmitteln aus den vielen entfernten Regionen der Welt am Herzen liegen, der sollte beim Einkaufen auf das große Fairtrade-Sortiment bei Meyer’s achten. 

Die vier Kernprodukte Kaffee, Bananen, Blumen und Kakao machen mittlerweile 69 Prozent am Gesamtumsatz der fair gehandelten Produkte aus und stehen für 85 Prozent der gezahlten Prämien. Es gibt allerdings weit mehr Artikel, die Siegel tragen. Achten Sie darauf und helfen auch Sie dabei, Kleinbauern nachhaltig zu unterstützen und eine soziale, ökologische und ökonomische Entwicklung der Kleinbauernorganisationen zu fördern.