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Wissenswertes zu Rhabarber Edeka Meyers

Wissenswertes um den Saison-Hit Rhabarber

Genießer aufgepasst – jetzt heißt es wieder zuzugreifen. Der Saison- Hit Rhabarber ist wieder da! Die grünen und roten Köstlichkeiten sind bei Feinschmeckern heiß begehrt, denn sie versprechen leichte Frühlingsschlemmereien. Kunden finden sie daher in bester Qualität in unserer Obst- und Gemüseabteilung.

Darf man Rhabarber bedenkenlos roh essen?

Aufgrund der enthaltenen Oxalsäure sollte man Rhabarber lieber nicht roh essen. Oxalsäure bindet den Mineralstoff Kalzium, den der Körper in der Folge nicht mehr gut aufnehmen kann. Außerdem greift sie den Zahnschmelz an. Dazu kann die in rohen Rhabarberstängeln und in den Blättern der Pflanze enthaltene Säure auch zu Magen-Darm-Problemen führen.

Da der Gehalt an Oxalsäure im Rhabarber im Verlauf seiner Wachstumsperiode ansteigt, sollte man Rhabarber nach dem 24. Juni nicht mehr ernten. Erhitzt man den Rhabarber, wird die Oxalsäure weitestgehend unschädlich gemacht, und das säuerlich-frisch schmeckende Gemüse kann bedenkenlos verzehrt werden. Besonders gut schmeckt Rhabarber als Bestandteil von Kompott oder Konfitüre oder als frühlingshafter Kuchenbelag. Verzehrt man Rhabarber mit kalziumhaltigen Milchprodukten, kann dadurch gegebenenfalls noch enthaltene Oxalsäure gebunden werden.

Warum darf man Rhabarber nur bis Juni ernten?

Ende Juni treiben Rhabarberpflanzen ein zweites Mal aus. Trotzdem wird nach dem Johannistag am 24. Juni kein Rhabarber mehr geerntet. Das liegt daran, dass dieser zweite Wachstumsschub der Regeneration der Pflanze dient. Gönnen Sie ihr diese Ruhephase, damit die Ernte auch im nächsten Jahr wieder erfolgreich ausfällt. Was ebenfalls gegen einen Verzehr nach dem 24. Juni spricht ist der steigende Säuregehalt in den Stängeln, der den Rhabarber weniger bekömmlich werden lässt.

Handelt es sich bei Rhabarber um Obst oder Gemüse?

Aus botanischer Sicht ist es ein Gemüse, das ab April auf dem Speiseplan nicht fehlen darf. Es stammt aus dem weit entfernten Asien. Bereits vor mehr als 3000 Jahren hat es in Tibet sowie der Mongolei mit seinem einzigartig säuerlichen Geschmack überzeugt. Und so punktet es kulinarisch auch heute noch: Seine feinen Aromen kommen in süßen Speisen wie Kuchen, Konfitüre oder Kompott hervorragend zur Geltung. Rhabarber hat sich außerdem als eine raffinierte Beilage und erstklassige Alternative zu Kartoffeln, Nudeln und Co. bewiesen. Gekocht und mit Ingwer, Zimt oder anderen exotischen Gewürzen verfeinert, passt es ideal zu leichten Fisch- oder Geflügelgerichten.

 

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